MPU
Auch bekannt als: Idiotentest · Medizinisch-Psychologische Untersuchung
Die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) ist die behördlich angeordnete Eignungs-Begutachtung — meist nach Führerschein-Entzug. Sie prüft Fahrtauglichkeit, Reflexion und Risiko-Verhalten.
Die MPU wird in der Regel angeordnet, wenn berechtigte Zweifel an der Fahreignung bestehen. Die häufigsten Anlässe:
- Alkohol-Auffälligkeit ab 1,6 ‰ oder wiederholt unter 1,6 ‰,
- Drogen- und Medikamenten-Konsum,
- Punkte-Konto im Fahreignungsregister,
- Verkehrs-Straftaten.
Die Begutachtung erfolgt durch eine amtlich anerkannte Begutachtungsstelle für Fahreignung. Drei Bestandteile:
- Medizinisch — Laborwerte, Anamnese,
- Leistungspsychologisch — Reaktion, Konzentration, Aufmerksamkeit,
- Psychologisches Gespräch — Reflexion über die Vorgeschichte.
Eine MPU ist kein „Idiotentest” — der umgangssprachliche Begriff verkennt den Charakter einer eignungsdiagnostischen Untersuchung.
Quellen
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