Technik RoadReview-Funktion

GPS-Pinning

Auch bekannt als: Geo-Pinning · ortsbezogenes Feedback

Das Verankern eines Fehlers, Hinweises oder Übungsorts an einer exakten GPS-Koordinate. Beim GPS-Pinning wird nicht nur 'wann' ein Fehler passierte gespeichert, sondern 'wo' — abrufbar per StreetView.

GPS-Pinning bezeichnet das Verknüpfen von Ereignissen — Fehler, Hinweise, Übungsorte — mit einer präzisen geografischen Koordinate. Das Ergebnis ist nicht nur ein Zeitstempel, sondern ein Ort auf der Karte, der per StreetView inspiziert werden kann.

Anwendungsfälle in RoadReview:

  • Fehler-Katalog: Ein Sprachmemo „Schulter nicht geschaut” wird automatisch am GPS-Punkt gespeichert, an dem es aufgenommen wurde — der Fahrlehrer sieht auf der Karte, wo der Fehler gehäuft auftritt.
  • Übungsorte: Ein POI wird per Koordinate auf der Karte verankert; das System gleicht die Fahrtposition des Schülers damit ab (→ Trefferradius).
  • Fahrten-Katalog: Routen werden als GPS-Linien gespeichert und können als GPX exportiert werden.

Technisch basiert GPS-Pinning auf der Geolocation API des Browsers oder des nativen Betriebssystems (iOS CoreLocation / Android Location Services). Die Genauigkeit liegt im Normalfall bei 3–15 Metern, in urbanen Schluchten kann sie auf 30–50 Meter abfallen — daher der 30-Meter-Trefferradius bei Übungsorten.

Quellen

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