Technik

OBD-Fehlerspeicher

Auch bekannt als: OBD-Fehlercodes · DTC · Fehlerspeicher auslesen

Der OBD-Fehlerspeicher ist der Teil der On-Board-Diagnose, der standardisierte Fehlercodes (DTCs) eines Fahrzeugs speichert. Im Fuhrpark erscheinen offene Codes als Warn-Badge — ein Hinweis auf eine fällige Werkstatt-Prüfung.

Die On-Board-Diagnose (OBD) überwacht abgas- und motorrelevante Systeme im Fahrzeug. Erkennt das Steuergerät eine Störung, legt es einen Diagnostic Trouble Code (DTC) im Fehlerspeicher ab. DTCs sind standardisiert und beginnen mit einem System-Präfix:

  • P — Antrieb (Powertrain, Motor/Getriebe),
  • C — Fahrwerk (Chassis),
  • B — Karosserie (Body),
  • U — Netzwerk/Kommunikation.

In RoadReview werden je Fahrt die gespeicherten OBD-Fehlercodes aus dem RoadReview-Fahrdaten-System übermittelt und dem Fahrzeug per VIN zugeordnet. Im Fuhrpark zeigt ein rotes Badge die Anzahl offener Codes samt „zuletzt gesehen”; eine Detailkarte listet Code, Häufigkeit sowie erstes und letztes Auftreten.

Wichtige Abgrenzung: Ausgewertet werden ausschließlich Fehlerspeicher-Codes. RoadReview liest keinen Tacho-Kilometerstand aus dem Fahrzeug, zeigt keine einzelnen Warnleuchten, keinen Reifendruck und keine TÜV-/HU-Termine — dafür gibt es keine Hersteller-/Connected-Car-Anbindung.

Quellen

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